RP Online: Stefan Rouenhoff beim Klinkenputzen

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Geldern | Der CDU-Bundestagskandidat im Kreis Kleve unterwegs in Walbeck. Begleitet von CDU-Generalsekretär Peter Tauber ging er von Tür zu Tür. Er verteilte Informationsmaterial und warb dafür, am 24. September seine Stimme zu vergeben.

Das Lächeln des Mannes in dem gestreiften Hemd passte zum herrlichen Spätsommerwetter. “Häuserwahlkampf” stand für Stefan Rouenhoff, den Bundestagskandidaten der Kreis Klever CDU, auf dem Programm. Und das hieß vor allem erst einmal: freundlich sein zu den potenziellen Wählern. Die suchte der 38-jährige Gocher gestern in Walbeck-Süd, begleitet von CDU-Generalsekretär Peter Tauber. Zuvor hatten sie auf dem Gelderner Marktplatz am Info-Stand viele Gespräche geführt, vor allem mit Nicht-CDU-Wählern.

Im Spargeldorf gestaltet sich die Kontaktaufnahme zunächst schwierig. An den ersten drei Häusern auf dem Eskenspfad, die Rouenhoff aufsucht, bleiben die Türen nach dem Klingeln geschlossen. Dort hinterlässt er in den Briefkästen Informationsmaterial: eine Nachricht “Leider konnte ich Sie heute zuhause nicht erreichen” mit der Bitte um Unterstützung und einen Flyer mit seinem Kurzprofil sowie seinen politischen Schwerpunkten und Zielen.

Das vierte Klingeln öffnet die erste Tür. Leider aber ist der Hausherr Niederländer und damit am 24. September nicht stimmberechtigt. “Werben Sie bei Ihrer Frau dafür, dass sie zur Wahl geht”, bittet der Kandidat. Bei den nächsten Häusern bleibt ihm wieder nur der Einwurf des Info-Materials. Beim zehnten Versuch der zweite Dialog. Höflich stellt Rouenhoff sich vor. “Bitte gehen Sie zur Wahl, und ich hoffe auf Ihre Unterstützung.” Der Walbecker hat freilich einiges zu kritisieren, eine “gewisse Ungleichheit” und warum es keine Darlehen mehr für alle Studenten gebe. “Es gibt keine einfachen Antworten in dieser komplexen Welt”, erwidert der Kandidat. Die CDU wolle die Arbeitslosigkeit halbieren mit sozialversicherungspflichtigen Jobs, mehr für Langzeitarbeitslose tun und auch beim Thema Alleinerziehende was machen. Der Hausherr nickt. Und, ergänzt der Generalsekretär, “wir wollen den Spitzensteuersatz ab einem Einkommen von 60.000 statt 53.000 Euro”.

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