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RE10-Runde: Politik drängt auf weitere Verbesserungen



Im nordrhein-westfälischen Landtag in Düsseldorf trafen sich jetzt zum neunten Mal kommunale politische Vertreter sowie Landtags- und Bundestagsabgeordnete aus der Region, um sich mit den Vertretern der DB Netz AG, des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) sowie der RheinRuhrBahn (RRB, vormals NordWestBahn) über die Betriebsqualität auf der RE10-Bahnstrecke zwischen Kleve und Düsseldorf und immer noch auftretende Probleme auszutauschen.


Die DB Netz AG verschaffte den Politikern in der seit 2018 bestehenden Runde einen Überblick über das aktuelle Störungsgeschehen auf dem modernisierten Streckenabschnitt zwischen Kleve und Krefeld. Störungstreiber seien in den letzten Monaten vor allem Folgeverspätungen gewesen, die durch Bauarbeiten und Engpässe in den Knotenpunkten Neuss und Düsseldorf entstanden seien. Um die Systemstabilität des mittlerweile weitgehend störungsfrei laufenden digitalen Stellwerks, welches auf der Strecke von Kleve bis Krefeld errichtet wurde, nochmals zu erhöhen, wurde im Frühjahr und Sommer 2023 in nächtlichen Bauarbeiten ein Lichtwellenleiter-Kabel zwischen Kleve und Krefeld verlegt. Diese Millioneninvestition soll die Zahl auftretender Störungen im Betriebsablauf nochmals reduzieren.


„Wir begrüßen, dass sich die Betriebsqualität auf der RE10-Bahnstrecke nach erheblichen Schwierigkeiten infolge der Inbetriebnahme des neuen digitalen Stellwerks im Dezember 2022 nun deutlich verbessert hat. Das war dringend notwendig. Denn viele Menschen im Kreis Kleve sind auf den Zug angewiesen, um pünktlich zur Arbeit oder zur Schule zu kommen. Wir erwarten von der DB Netz AG, dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und der RheinRuhrBahn, dass sie gemeinsam daran arbeiten, die Betriebsqualität der RE10-Strecke im Interesse der Bahnkunden weiter zu verbessern. Die Fortentwicklung der Strecke werden wir sehr aufmerksam verfolgen“, so die Kreis Klever CDU-Abgeordneten Stefan Rouenhoff, Dr. Günther Bergmann und Stephan Wolters sowie Landrat Christoph Gerwers.

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