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18,5 Mio. Euro mehr für die Migrationsberatung

Für das Haushaltsjahr 2019 hat der Bund 18,5 Mio. Euro mehr für die Migrationsberatung für Erwachsene vorgesehen. Der Haushaltsansatz sieht nunmehr Mittel im Gesamtvolumen von 70,76 Mio. Euro diese Form der Form der Migrationsberatung vor. Der geplante Anstieg der Haushaltsmittel wird die Anbieter entsprechender Beratungsleistungen entlasten und zugewanderte Personen bei ihrer sprachlichen, beruflichen und sozialen Integration stärker unterstützen. Zu den zugewanderten Personen zählen am Niederrhein auch viele EU-Ausländer.


Die beiden Caritas-Vorstände aus dem Kreis Kleve, Andreas Becker (Geldern-Kevelaer) und Rainer Borsch (Kleve) hatten im September 2018 das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Stefan Rouenhoff gesucht und in der Sache um Unterstützung auf Bundesebene gebeten, da die Migrationsberatung für Erwachsene durch einen steigenden Arbeitsaufwand auch bei der Caritas an ihre Grenze stößt.


Der Abgeordnete Rouenhoff hatte sich des Themas angenommen. Er hatte sich während der Haushaltsberatungen an den zuständigen Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gewandt und dafür geworben, die Lage der Anbieter entsprechender Beratungsleistungen in Deutschland zu verbessern. Dass nun eine deutliche Aufstockung der Mittel für diese Form der Migrationsberatung geplant ist, freut Rouenhoff.


Die zusätzlichen Bundesmittel für die Beratungsleistungen werden den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege zur Verfügung gestellt. Hierzu zählt auch der Deutsche Caritasverband. Rouenhoff zählt nun auf die beiden Caritasverbände im Kreis Kleve (Kleve e.V. und Geldern-Kevelaer e.V.), dass sie bei ihrem Bundesverband für eine verbesserte Ausstattung eintreten, sobald die Mittel vom Bund bewilligt sind. „Die Caritasverbände im Kreis Kleve leisten mit ihrer Migrationsberatung einen wichtigen Beitrag zur Integrationsarbeit. Diese Arbeit sollten sie auch künftig in möglichst großem Umfang bewältigen können“, so Rouenhoff.