KfW-Förderprogramme im Kreis Kleve auch 2021 stark nachgefragt

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als Förderbank des Bundes und der Länder hat Bürger, Unternehmen und Kommunen im Kreis Kleve im Jahr 2021 mit 319,2 Millionen Euro gefördert. Dies teilt der Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff mit. Davon entfallen alleine 199,6 Millionen Euro auf den Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien.


„Die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Kleve haben auch im vergangenen Jahr stark in die Steigerung der Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden investiert. Diesen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz hat die neue Bundesregierung nun vorzeitig gestoppt. Die Enttäuschung darüber ist absolut nachvollziehbar. Wichtig ist, dass von der Bundesregierung nun schnell neue Programme aufgelegt werden, die klimafreundliches Bauen fördern und zur Schaffung neuen Wohnraums beitragen“, so der CDU-Abgeordnete.


Von den Fördergeldern für den Bereich Energieeffizienz und erneuerbare Energien erhielten private Haushalte 163,5 Millionen Euro, z.B. zum energieeffizienten Bauen und Sanieren von Wohnungen und Häusern. Über 2.600 Haushalte erhielten zudem einen Zuschuss zur Einrichtung einer Ladestation für Elektroautos (2,7 Millionen Euro). Unternehmen und Kommunen wurden bei Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz mit insgesamt 34,4 Millionen Euro unterstützt.


Im Bereich ‚Wohnen und Leben‘ gab es 1.103 Förderanträge und bewilligte Mittel in Höhe von 31,6 Millionen Euro. Hier bildete das KfW-Wohneigentumsprogramm, welches für den Kauf oder Bau von selbstgenutzten Eigenheimen oder Eigentumswohnungen einen zinsgünstigen Förderkredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro pro Vorhaben bereitstellt, mit 23,7 Millionen Euro den größten Posten. Das Baukindergeld, ein Zuschuss für den erstmaligen Erwerb von selbstgenutzten Wohneigentum, wurde 332-mal beantragt. Hier wurden im Kreis Kleve insgesamt 7,3 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt.


Die bewilligten Fördermittel in Höhe von 319,2 Millionen Euro übertreffen die Zusagen aus dem Vorjahr um 14,5 Millionen Euro (bewilligte Mittel 2020: 304,7 Millionen Euro). Im Rahmen der Corona-Hilfen wurden den Unternehmen insgesamt 61,2 Millionen Euro bereitgestellt.