CDU-Abgeordnete bei der AWO


Die Bundestagsabgeordneten Kerstin Radomski (3.v.l.) und Stefan Rouenhoff (3.v.r.) mit der Einrichtungsleiterin Martina Giesen (1.v.r.) sowie Angestellten der Einrichtung.


Die CDU-Bundestagsabgeordneten der Wahlkreise Krefeld II - Wesel II und Kleve, Kerstin Radomski und Stefan Rouenhoff, besuchten das Willy-Könen-Seniorenzentrum in Neukirchen-Vluyn. Träger der Einrichtung ist der AWO-Bezirksverband Niederrhein.


Die Abgeordneten tauschten sich mit der Leiterin des Seniorenzentrums Martina Giesen sowie den Angestellten über die Herausforderungen im Arbeitsalltag in der Pflege aus. Als große Belastung beschrieben die Pflegekräfte vor allem die umfangreichen Dokumentationspflichten. Sie stellten das Pflegepersonal unter einen Generalverdacht und kosteten unverhältnismäßig viel Zeit. Diese Zeit sollte besser eigentlicher Senioren-Pflege zugutekommen, so das einhellige Fazit der Mitarbeiter.


Martina Giesen unterstrich im Gespräch mit den beiden Abgeordneten, dass das Willy-Könen-Seniorenzentrum mit einer professionellen Palliativbetreuung Aufgaben übernehme, die ansonsten nur von den Hospizen erfüllt würden. Hierfür erhalte man aber gegenwärtig keine zusätzlichen Mittel.


„Wir müssen in der Pflege umsteuern, denn die weitreichenden Dokumentationspflichten lassen weniger Zeit für die eigentliche Arbeit. Nicht alles muss bis ins letzte Detail geregelt werden. Wir müssen den Beschäftigten in der Pflege und auch in anderen Berufsbereichen wieder mehr Freiheit geben, ihrer eigentlichen Arbeit nachkommen zu können“, so Radomski und Rouenhoff.


Das Willy-Könen-Seniorenzentrum verfügt über 92 stationäre Pflegeplätze und neun Kurzzeitpflegeplätze, die auf 11 Doppel- und 70 Einzelzimmer verteilt sind. Darüber hinaus bietet das Seniorenzentrum auch eine psychosoziale Betreuung und diverse Beschäftigungsangebote für die Bewohner an. Bei der letzten Qualitätsprüfung schnitt das Haus sehr gut ab.

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