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Klärwerk Kleve-Salmorth modernisiert - Rouenhoff und Bergmann besichtigen Thermokompaktanlage


V.l.n.r.: Michael Offenberg, Karsten Koppetsch, Stefan Rouenhoff MdB,

Dr. Günther Bergmann MdL.


Der Bundestagsabgeordnete des Kreises Kleve Stefan Rouenhoff (CDU) und der Landtagsabgeordnete für das nördliche Kreisgebiet Dr. Günther Bergmann (CDU) besichtigten nun im Klever Ortsteil Griethausen die neue, innovative Thermokompaktanlage auf dem Gelände des Klärwerks Salmorth, die jetzt in Betrieb gegangen ist. Der Bund unterstützte den Bau der neuen Anlage mit Bundesmitteln in Höhe von 9,8 Millionen Euro.


Der Vorstand der Umweltbetriebe der Stadt Kleve AöR (USK) Karsten Koppetsch informierte die beiden Abgeordneten während des Rundgangs auf dem Betriebsgelände über die Vorteile der neuen Innovativen Thermokompaktanlage. Mit Hilfe der neuen Anlage können zukünftig erhebliche Mengen an CO2 eingespart werden. Und Koppetsch hat noch mehr vor. Er möchte die zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene dafür gewinnen, dass das am Ende der Verfahrenskette entstehende phosphorhaltige Karbonisat auch als Pflanzendünger verwendet werden kann.


USK-Vorstand Koppetsch erklärt hierzu: „Unser Ziel muss es sein, natürliche Ressourcen zu schonen und Stoffkreisläufe zu schließen. Dazu können wir mit unserer neuen Anlage auch beitragen. Bei dem hier gewonnenen phosphorhaltigen Karbonisat handelt es sich um einen für die Landwirtschaft sehr geeigneten Phosphordünger, der bereits in vielen anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union zum Einsatz kommt. Und das sollte in Deutschland auch möglich sein.“


Die Abgeordneten Rouenhoff und Bergmann zeigen sich offen für die neuen technischen Möglichkeiten, verwiesen aber auf noch ausstehende Klärungen in den zuständigen Bundes- und Landesministerien. Gleichzeitig unterstrichen die beiden Politiker aus dem Kreis Kleve die hohe Bedeutung der Thermokompaktanlage für die CO2-Vermeidung: „Das in Kleve realisierte Projekt ist ein Leuchtturm für den Klimaschutz in der Wasseraufbereitung. Denn mit Hilfe der Karbonisierung des Klärschlamms kann Kohlenstoffdioxid dauerhaft gebunden werden. Damit leistet unsere Region einen weiteren wichtigen Beitrag für einen schonenden Umgang mit unserer Natur und Umwelt.“


Anfang März 2023 soll die innovative Thermokompaktanlage offiziell eingeweiht

werden.

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