Rouenhoff: Fachinformatiker im Kreis Kleve ausbilden

Aktualisiert: 26. Apr 2019

In einer ‚Zukunftswerkstatt‘ führte der Kreis Klever Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff im Gewerbe- und Gründerzentrum Kalkar-Kehrum nun erstmalig einen Personenkreis zusammen, der sich den Themenbereichen Digitalisierung, Start Ups und Innovationen verstärkt widmen und neue Ideen für den Kreis Kleve entwickeln möchte. Zu den Teilnehmern zählen neben dem CDU-Abgeordneten u.a. Jörg Dahms und Patric de Valk (Geschäftsführer des Telekommunikationsunternehmens Triopt GmbH), Dr. Bruno Ketteler (Wirtschaftsförderer Stadt Kalkar), Carlo Notz (Inhaber von ftth.blog), Dirk Verweyen (IT-Experte) und Christian van Aarßen (Leiter des Zentrums Entrepreneurship, ZEN|4). In den kommenden Monaten sollen weitere Teilnehmer für die Zukunftswerkstatt gewonnen werden.


Die in der IT-Branche tätigen Teilnehmer Dahms, de Valk und Verweyen berichteten beim ersten Treffen der Zukunftswerkstatt von den Herausforderungen mittelständischer Unternehmen, im ländlichen Raum qualifizierte Arbeitskräfte im Bereich der Informationstechnologie zu finden. Es herrschte Einigkeit, dass die Ausbildung von IT-Fachkräftenim Kreis Kleve ein wichtiger Ansatzpunkt sei, damit der Kreis Kleve auch für solche Unternehmen attraktiv bleibe, die auf Fachinformatiker und IT-Experten angewiesen sind.


Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff unterstrich dieses Anliegen: „Der Bedarf an Fachinformatikern und IT-Experten wächst kontinuierlich. Damit im Kreis Kleve auch jene Unternehmen eine Zukunft haben, die verstärkt auf Informationstechnologie und Digitalisierung setzen, brauchen wir am Berufskolleg des Kreises Kleve endlich eine Fachinformatiker-Klasse. Die benötigten Fachkräfte müssen in unserer Region ausgebildet werden. Hierzu stehe ich bereits mit dem Berufskolleg des Kreises Kleve in Kontakt. Die Bezirksregierung hat kürzlich die Einrichtung einer Berufsschulklasse für Fachinformatiker am Standort Kleve für das anstehende Ausbildungsjahr genehmigt. Das ist eine einmalige Chance. Jetzt kommt es auf die auszubildenden Unternehmen im Kreis Kleve an. Wenn sie genügend auszubildende Fachinformatiker melden, dann wird die neue Berufsschulklasse eingerichtet. Kommt die notwendige Zahl an Auszubildenden nicht zustande, dann wird voraussichtlich auf längere Sicht keine Fachinformatiker-Klasse im Kreis Kleve eingerichtet. Zum Schaden für den Wirtschaftsstandort Kreis Kleve.“


Die Zukunftswerkstatt befasste sich neben der Ausbildung von Fachinformatikern im Kreis Kleve auch mit den 5G-Mobilfunkrequenzen, die derzeit noch von der Bundesnetzagentur an die Telekommunikationsunternehmen versteigert werden. Eine umfassende Verfügbarkeit des 5G-Mobilfunks wird eine wichtige Rolle für künftige Geschäftsmodelle spielen, etwa in der Telemedizin oder bei der Mobilität der Zukunft (u.a. autonomes Fahren). Hierbei handelt es sich um Themen, die auch dem ländlichen Raum neue Chancen eröffnen.


Ferner diskutierten die Gesprächsteilnehmer über die Kooperation von öffentlicher Hand und privatwirtschaftlichen Akteuren beim Breitbandausbau, um auf diesem Gebiet den bestehenden Nachholbedarf im ländlichen Raum auf diesem Gebiet anzugehen.

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