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Rouenhoff in Rheurdt: Auch kleine Kommunen mit immer mehr Bürokratie konfrontiert


V.l.n.r.: Norbert Mölders (CDU-Fraktion), Aggi Teilmans (stv. Bürgermeisterin, CDU), Hannelore Paaßen (CDU), Stefan Rouenhoff MdB, Bürgermeister Dirk Ketelaers, Werner Fronhoffs (SPD-Fraktionsvorsitzender), Claudia Stränger (FDP-Fraktion).



Der CDU-Bundestagsabgeordnete Stefan Rouenhoff war im Rahmen seiner regelmäßigen Besuche der 16 Städte und Gemeinden im Kreis Kleve nun zu Gast in Rheurdt.


Im Gespräch mit Bürgermeister Dirk Ketelaers sowie den Vertretern mehrerer Fraktionen im Gemeinderat war eines der zentralen Themen die steigenden bürokratischen Lasten, die gerade für kleine Kommunen, aber auch für mittelständische Betriebe und Privatpersonen zu einer immer größeren Herausforderung werden. „Die Bürokratie hat in unserem Land ein unerträgliches Maß angenommen. Das lähmt unseren Staat und überfordert nicht nur die mittelständischen Betriebe sowie Bürgerinnen und Bürger, sondern zunehmend auch kleine Gemeindeverwaltungen. Wenn Deutschland attraktiv und wettbewerbsfähig bleiben will und auch kleine Gemeindeverwaltungen mit wenig Personal effizient arbeiten sollen, dann brauchen wir endlich einen großen Wurf beim Bürokratieabbau: Verständlichere Gesetze, klar abgegrenzte Verwaltungszuständigkeiten, schnellere und vereinfachte Planungs- und Genehmigungsverfahren, weniger Gutachterschlachten und Kompetenzgerangel und eine möglichst umfassende Digitalisierung von Verwaltungsprozessen. Dies ist eine Mammutaufgabe, die auch einen Mentalitätswechsel und eine größere individuelle Verantwortungsübernahme erfordert. Aber wir müssen uns dieser zentralen Aufgabe jetzt parteiübergreifend stellen, damit unser Land nicht in der Bürokratie erstickt“, so der CDU-Abgeordnete.


Darüber hinaus diskutierten die Kommunalpolitiker mit dem Bundestagsabgeordneten über die örtliche Unterbringung von Geflüchteten, den Wunsch nach zusätzlichen Gewerbeflächen für ortsansässige wachstumsorientierte Unternehmen sowie für Betriebe, die ihren Firmensitz gerne nach Rheurdt verlagern möchten.


Unmittelbar vor dem Termin mit den Ratsvertretern hatte Rheurdts Bürgermeister Dirk Ketelaers gemeinsam mit dem Mitglied des Deutschen Bundestags den ortsansässigen Saatenhändler agaSAAT besucht. Hier präsentierten Geschäftsführer Werner Arts und der ebenfalls im Familienunternehmen tätige Sohn Fabian Arts den beiden Politikern die neue Lagerhalle sowie das dazugehörige Bürogebäude. Hier werden schon bald die Verwaltungsmitarbeiter des Saatenhändlers einziehen, die ihren Tätigkeiten bisher vom Verwaltungssitz in Neukirchen-Vluyn nachgingen.


agaSAAT bietet seinen Kundinnen und Kunden ein umfangreiches Sortiment an Back-, Gewürz- und Keimsaaten aus aller Welt zu höchster Güte. Mit dem breit aufgestellten Sortiment in konventioneller und Bio-Qualität werden Bäcker, Konditoren und Fachgroßhändler in ganz Deutschland und Europa beliefert, sowie Privathaushalte als auch die Industrie. Die Qualität der Saaten wird regelmäßig in den verschiedenen Stadien von der Aussaat bis hin zur Ernte überprüft. Dabei hilft auch das hauseigene Labor, das im 5000 Quadratmeter großen Neubau in Rheurdt-Schaephyusen angesiedelt ist.

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